Zuviel Lärm wegen den staatlichen Moscheen von Kairo: Nur noch ein Muezzin darf die Gläubigen zum Gebet rufen.

Zuviel Lärm in den staatlichen Moscheen von Kairo: Tausende Muezzins müssen schweigen!

 

Der Tages-Anzeiger vom 21. März 2007 schreibt:

Bei mehr als 7000 Moscheen in der ägyptischen Hauptstadt machen die Muezzins von denen nicht alle so gepflegte Stimmen haben wie Scheich Mohammed, zu viel Lärm. Der zentralisierte Gebetsruf werde «aus religiösen und praktischen Gründen» eingeführt, sagt Hasem al-Gindi, Sprecher des zuständigen Ministeriums.

Zum einen sei es für die Muezzins völlig unmöglich, ihren Adhan, den Ruf zum Gebet, zeitlich abzustimmen, dass sie genau gleichzeitig rufen. «Und mit der Zunahme der Moscheen im Laufe der Jahre macht das einfach zu viel Krach», sagt der Beamte…

Die neue Methode gilt zwar nur für die ca. 4’700 staatlichen Moscheen – 2’500 private Moscheen dürfen weiterhin mit eigener Stimme zum Gebet rufen. Dennoch schaffen es die Menschen in einem Islamischen Land religiösen Lärm einzudämmen. 

So fortschrittlich sind wir in den christlichen Ländern Europas leider noch lange nicht: Der Zeitschlag der Kirchenglocken nervt nach wie vor jede Viertelstunde. Von diversen Kirchen in einer Ortschaft jeweils gleichzeitig. Wild und chaotisch durcheinander scheppernd. Mitten in der Nacht.

 

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