Schon 1630 haben Kirchenglocken gestört

Im Zuge der Memminger Festspiele berichtet die Allgäuer Zeitung von Herzog Wallenstein.
Im Mai 1630 reiste Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein, Herzog von Friedland, Mecklenburg und Sagan, mit Heer und Hofstaat im Schlepptau quer durch das Schwabenland.

Die Bevölkerung hatte nichts zu lachen, als Wallenstein erschien. Der Mann muss ein empfindlicher Mensch gewesen sein. Denn sein erster Befehl lautete: Hunde und Hähne einsperren, Kirchenglocken verstummen lassen. Weshalb? Weil der lärmempfindliche und von Gicht geplagte Herzog geschont werden sollte.

Schon früher wollten also Menschen auf den Glockenlärm verzichten – wie wir in diesem Beispiel sehen sogar Adelige. Im übrigen möchten auch Menschen die nicht speziell "empfindlich" sind gerne mal in Ruhe schlafen – ohne die viertelstündlichen Weckschläge!

Ganzer Bericht: All-in.de/ herzog wallenstein kirchenglocken

 

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